Die neue Ausgabe entwickelt das bewährte Umweltmanagementsystem gezielt weiter. Anforderungen werden klarer – und Umweltleistung, aktuelle Umweltbedingungen sowie nachvollziehbare Entscheidungen rücken stärker in den Mittelpunkt.


DAS WICHTIGSTE
Gezielte Änderungen mit klarer Wirkung

Die Revision ist keine vollständige Neuausrichtung. Sie entwickelt das bestehende System gezielt weiter und präzisiert, worauf Unternehmen künftig stärker achten müssen.

01-Umweltkontext
Klimawandel, Verschmutzung, Biodiversität, Ökosysteme und natürliche Ressourcen werden umfassender betrachtet.

02-Führung
Die Verantwortung der obersten Leitung für Umweltleistung und strategische Einbindung wird deutlicher.

03-Risiken & Chancen
Ermittlung, Bewertung und Maßnahmenplanung werden klarer strukturiert und miteinander verbunden.

04-Änderungsplanung
Der neue Abschnitt 6.3 fordert, relevante Änderungen systematisch vorzubereiten und zu steuern.

05-Lebensweg
Vor- und nachgelagerte Auswirkungen sowie externe Prozesse, Produkte und Dienstleistungen werden präziser einbezogen.

06-Wirksamkeit
Nachvollziehbare Ergebnisse, interne Audits und Managementbewertung erhalten einen klareren Leistungsfokus.


ÜBERGANGSPHASE
Genügend Zeit – wenn die Planung früh beginnt

Nach dem derzeit veröffentlichten Stand ist eine Übergangsphase von 36 Monaten vorgesehen. Verbindlich sind die endgültigen Vorgaben der zuständigen Akkreditierungsorganisationen.

 


 


NÄCHSTE SCHRITTE
Was Unternehmen jetzt tun sollten

Das bestehende Umweltmanagementsystem bleibt die Basis. Entscheidend ist, die Änderungen strukturiert zu bewerten und rechtzeitig in den Zertifizierungszyklus einzuplanen.

Ein Übergangsaudit kann – abhängig von den verbindlichen Regeln – mit einem Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudit verbunden werden.

1.    Neuen Normtext beschaffen und Änderungen bewerten
2.    Betroffene Prozesse und dokumentierte Informationen bestimmen
3.    Erforderliche Anpassungen im System umsetzen
4.    Internes Audit und Managementbewertung aktualisieren
5.    Übergangsaudit frühzeitig mit PIAQ abstimmen

 

 

 


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